Märkte sind Leben

Warum wir für unsere Märkte kämpfen

Großmärkte, Wochenmärkte und traditionelle Markthallen sind mehr als Orte des Handels – sie sind das Herz pulsierender Städte, Nahversorger und grüne Motoren regionaler Wertschöpfung. Wir vom BDF setzen uns dafür ein, dass dieses lebendige Netz erhalten und seine Bedeutung gestärkt wird.

Die wirtschaftliche, kulturelle, soziale und ernährungspolitische Rolle unserer Märkte ist heute wichtiger denn je:

  • Unsere Großmärkte sind vielmehr als eine Handelsplattform. Sie sind systemrelevante Knotenpunkte der Lebensmittelversorgung und damit ein wesentlicher Garant für die Versorgungssicherheit in ihren jeweiligen Regionen – schnell und effizient.
  • Unsere Wochenmärkte und Markthallen sind Orte der Vielfalt und der Begegnung, die Innenstädte beleben und Vielfalt, Frische, Qualität und Regionalität der Ware sichern. Sie sind bunte Kontrapunkte zu den uniformen Oligopolen des Lebensmitteleinzelhandels.

Im Ergebnis steigern unsere Frischemärkte die Resilienz von Lebensmittelsystemen. Die Bedeutung dieser funktionierenden Institutionen bietet aber noch viel Potenzial für zusätzliche Aufmerksamkeit und Anerkennung.

Was Märkte brauchen

Mehr Wertschätzung, mehr Anerkennung und mehr Förderung

Unsere zentrale Aufgabe ist es, die Bedeutung der Märkte noch sichtbarer zu machen und ihre Rolle weiter zu stärken. Mit der Umbenennung in den BDF-Bundesverband der Frischemärkte unterstreichen wir unsere zukünftige Ausrichtung und unser erweitertes Engagement.

Wir sind auf der politischen Agenda

In den letzten Jahren hat es auf allen politischen Ebenen positive Entwicklungen gegeben, die dieses Potential von Großmärkten erkennen und vergrößern.

Auf EU-Ebene hat das Europaparlament im Jahre 2023 die Bedeutung von Großmärkten erkannt. Im Rahmen der Resolution ‚Gewährleistung der Ernährungssicherheit und der langfristigen Widerstandsfähigkeit der EU-Landwirtschaft‘ wurden Forderungen an die europäischen Institutionen für die zukünftige Stärkung und Investitionen in Großmärkte gestellt. Dies war ein großer Erfolg für uns alle. Dass diese Bewegung in die europäische Politik gekommen ist, haben wir vor allem unserer Arbeit in der WUWM, dem Weltverband der Großmärkte und Wochenmärkte, zu verdanken.

Seit letztem Jahr sind wir auch auf der bundespolitischen Agenda. Mit den Beschlüssen der Verbraucherschutzkonferenz und der Agrarministerkonferenz wurde die Bedeutung der Institution Großmarkt festgestellt.

Im nächsten Schritt wird es um den Ausbau der Förderung unserer Märkte gehen, denn wer Frischemärkte stärkt, stärkt regionale Wertschöpfungsketten, Klimaschutz und soziale Verantwortung zugleich.